• Marion und Hans Joachim

Ausflug zum Bingenheimer Ried


Horst mit jungen Störchen
Bingenheimer Ried von der Beobachtungshütte

Angeregt durch einen Artikel in der Zeitschrift NaturFoto haben wir gestern das Bingenheimer Ried besucht. Dem Parkplatz direkt gegenüber befindet sich ein Storchenhorst, in dem uns Eltern und vier junge

Störche quasi begrüßten. Wir wanderten zur nächstgelegenen Aussichtshütte. Auf dem Weg dorthin sahen wir noch drei weitere Storchennester, soweit wir sehen konnten alle mit jungen Störchen. Am Ried angekommen waren wir begeistert, die Sicht auf das Wasser war toll und das Licht so, das genau die Wasserfläche von der Sonne bestrahlt wurde. Wir sahen eine große Anzahl von Schwänen, Gänsen, Enten und anderen Vögeln.

Unsere Aufmerksamkeit wurde zunächst von Kiebitzen in Anspruch genommen. Unglaublich wie aggressiv die Vögel ihren Brutplatz gegen andere Vögel wie Enten, Gänse, Raben aber auch Störche (wie wir später sahen) verteidigten.


Kiebitz im Angriff auf eine Ente
Kiebitz beim Angriff

Zwergtaucher im Ried

Egal wo wir hinschauten, überall war ständig irgendetwas Interessantes zu sehen. Wir hörten auch den auffälligen Ruf von Zwergtauchern, konnten sie aber zunächst nicht entdecken, dann endlich fanden wir sie direkt vor uns im Schilf.



Den größten Krach aber machten Tiere die noch schwerer zu entdecken und zu fotografieren waren, die Frösche. Zwischendurch schwoll ihr Konzert nahezu ohrenbetäubend an. Trotzdem brauchten wir eine ganze Weile bis wir einen der Orchestermitglieder ablichten konnten.


Frosch beim Konzert

Immer wieder gab es Flugeinlagen von Kiebitzen, Enten und Gänsen.

Nicht weit von uns entdeckten wir ein Teichhuhn, daß seine Jungen ausführte. Die Kleinen mit ihren franseligen Kopffedern erinnern mich an Mönche :)



Plötzlich flog ein Storch ein und suchte am Rand des Wassers nach Nahrung. Er stolzierte eine ganze Weile in geringer Entfernung und posierte wunderbar für unsere Fotos.


Die ganze Zeit hörten wir in der Nähe einen Kuckuck rufen. Plötzlich flog er unter lautem "Kuckuck"-Rufen direkt an der Hütte vorbei und ließ sich auf einem teils kahlen Baum in der Nähe nieder. Ich hatte noch nie einen Kuckuck in Natura gesehen und konnte kaum fassen, daß wir ihn hier sogar fotografieren konnten. Um unser Glück noch zu toppen, setzte sich nach kurzer Zeit noch ein zweiter Kuckuck dazu. Unglaublich !!



Was für ein toller Tag in der Natur. Wir kommen bestimmt nochmal her und werden uns dann vielleicht auch die andere Beobachtungshütte anschauen.

Danke an Manfred Vogt für die Veröffentlichung des Artikels in NaturFoto, klasse Tip.

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